{"id":354,"date":"2022-04-18T23:03:19","date_gmt":"2022-04-18T21:03:19","guid":{"rendered":"http:\/\/magazin.rl-fotoshooting.de\/?p=354"},"modified":"2026-03-25T02:37:18","modified_gmt":"2026-03-25T01:37:18","slug":"modefotografie-fotograf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rl-fotoshooting.de\/magazin\/modefotografie-fotograf\/","title":{"rendered":"HAMBURGS LANGER WEG ZUR TOP-KULISSE F\u00dcR MODEAUFNAHMEN"},"content":{"rendered":"<p>Dass Hamburg eine der besten Kulissen ist, die ein Mode-Fotograf sich w\u00fcnschen kann, erschlie\u00dft sich auf einen einzigen Blick: Neben der Wassern\u00e4he und dem Strand-Feeling, das Alster und Elbe bieten, besticht die Hansestadt durch das Nebeneinander einzigartiger Alt- und hochmoderner Neubauten. In ihnen findet nahezu jeder Fotograf einen ansprechenden Hintergrund f\u00fcr Modeaufnahmen nach aktuellsten Anforderungen. Doch dieser Umstand ist dem &#8222;Tor zur Welt&#8220; nicht in die Wiege gelegt worden: Wie zahlreiche europ\u00e4ische Gro\u00dfst\u00e4dte musste sich auch Hamburg den Status als It-Kulisse der Modefotografie m\u00fchsam (zur\u00fcck-) erobern.<\/p>\n<h2>VON DEN ANF\u00c4NGEN&#8230;<\/h2>\n<p>Dabei liegen die Wurzeln dieses Genres gar nicht so weit entfernt &#8211; jedenfalls nicht im Vergleich zu den Orten, in denen es sich schlie\u00dflich etablierte: Ihren Anfang nahm das Ablichten von Kleidung am Hof Napoleons III. Die hier ans\u00e4ssige Comtesse Virginia Oldoni lie\u00df sich von dem Tuchfabrikanten und Hobby-Fotograf Adolphe Braun mehrfach in wechselnder Garderobe aufnehmen. Auf \u00fcber 280 Bildern f\u00fchrte die edle Dame ihre Lieblingsst\u00fccke vor &#8211; und landete damit prompt einen Bestseller, denn Braun ver\u00f6ffentlichte die Fotos in einem Buch.<\/p>\n<p>Seinem Beispiel &#8222;vorgef\u00fchrter&#8220; Mode folgend, enthielten bald auch die ersten Zeitschriften entsprechend gestaltete Abbildungen. Sie entstammten Studios, die eigens zum Zweck der Modefotografie gegr\u00fcndet worden waren und in der Folgezeit wie Pilze aus dem Boden schossen. In Hamburg selbst er\u00f6ffnete keins, aber gleich nach Paris konnte die deutsche Hauptstadt Berlin mehrere Einrichtungen dieser Art vorweisen. Nach dem Vorbild des inzwischen als Fotografniedergelassenen Adolphe Braun zeigten die meisten Studio-Produkte jedoch recht statisch wirkende Models und lenkten den Blick auf den Hauptakteur der Modefotografie &#8211; die Kleidung.<\/p>\n<h2>&#8230;\u00dcBER DIE ETABLIERUNG&#8230;<\/h2>\n<p>Das \u00e4nderte sich ab 1909, als Baron Adolphe de Meyer neue Inszenierungen zu entwickeln begann. Als erster Mode-Fotograflichtete er seine Modells in zunehmend nat\u00fcrlicher werdenden K\u00f6rperhaltungen und einem Umfeld au\u00dferhalb des Studios ab. Die so entstehenden Bilder wurden von f\u00fchrenden Fashion-Magazinen als &#8222;hauseigene&#8220; Ausdrucksmittel erkannt und bildeten den Grundstock f\u00fcr die heute vorherrschenden Anforderungen an Modefotografie.<\/p>\n<p>Einen weiteren entscheidenden Entwicklungsschritt vollzog das Genre weit entfernt von Hamburg. Durch die kriegsbedingte Einschr\u00e4nkung ihrer Arbeit verlagerten viele K\u00fcnstler ihre Wohn- und Wirkungsst\u00e4tten in die USA. Dort l\u00f6ste sich die Modefotografie noch mehr von den starren Vorgaben ihres Urvaters. Zu den j\u00fcngsten Errungenschaften aus Europa gesellten sich Aufnahmen unter freiem Himmel, bei nat\u00fcrlichem Licht und in sportlichen Posen.<\/p>\n<p>Noch immer aber stellten Mode-Fotografen die Kleidung in den Vordergrund ihrer Arbeit. Ins Nachkriegsdeutschland zur\u00fcckgekehrt, bildete das Genre vornehmlich \u00fcppige Stofff\u00fclle, feminine Schnitte und passende Accessoires ab. Viele der zwischen Hamburg und M\u00fcnchen entstehenden Aufnahmen lie\u00dfen die lebenden Bildmotive hinter der &#8222;toten&#8220; Garderobe zur\u00fcckstehen und fokussierten ausschlie\u00dflich auf die Wirkung der Kleidungsst\u00fccke.<\/p>\n<figure id=\"attachment_356\" aria-describedby=\"caption-attachment-356\" style=\"width: 390px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-356 \" src=\"http:\/\/magazin.rl-fotoshooting.de\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/160418_0312_2571-200x300.jpg\" alt=\"Fotograf Hamburg Portrait\" width=\"390\" height=\"585\" srcset=\"https:\/\/rl-fotoshooting.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/160418_0312_2571-200x300.jpg 200w, https:\/\/rl-fotoshooting.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/160418_0312_2571-682x1024.jpg 682w, https:\/\/rl-fotoshooting.de\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/160418_0312_2571.jpg 1333w\" sizes=\"(max-width: 390px) 100vw, 390px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-356\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Ren\u00e9 L\u00fcdke Photography<\/figcaption><\/figure>\n<h2>&#8230;BIS ZUR GEGENWART<\/h2>\n<p>Erst als eine neue Generation von Frauen die Laufstege zu erobern begann, r\u00fcckten auch die Models in den Blickpunkt der <a href=\"http:\/\/www.rl-fotoshooting.de\">Modefotografie<\/a>. Mit Fashion-Stars wie Twiggy oder Bild-Komponisten wie Helmut Newton verj\u00fcngte sich der Stil des Genres drastisch und erhielt eine ganz neue Dynamik. Kaum ein Fotograf seiner Zeit lie\u00df es sich nehmen, Grenzen auszuloten. In Folge dessen verschwammen die \u00dcberg\u00e4nge zwischen Modeaufnahmen und erotischen Bildern immer mehr.<\/p>\n<p>Ende des 20.Jahrhunderts schien der Reiz solcher Fotografien jedoch ausgesch\u00f6pft. Von Gro\u00dfst\u00e4dten wie Hamburg, London oder Paris bzw. \u00dcbersee-Metropolen wie New York oder Rio ausgehend eroberten \u00e4sthetisch-reine Abbildungen das Genre. Sogar die urspr\u00fcngliche Schwarz-Wei\u00df-Kunst erlebte ein Comeback &#8211; ganz so, als wollten die Bild-K\u00fcnstler zum unschuldigen Ursprung der Modefotografie zur\u00fcckkehren.<\/p>\n<p>Dieser Stil war dem einen oder anderen Fotograf jedoch zu glatt, denn er r\u00fcckte sowohl die Models als auch die von ihnen pr\u00e4sentierte Kleidung in den Bereich des Unantastbaren. Der Gegenentwurf war ein Look, der sich an Subkulturen orientierte &#8211; und dementsprechende Kulissen forderte. Die fanden Foto-Spezialisten ausgerechnet dort, wo Mode, Kunst und Style ganz eigenen Gesetzen folg(t)en: In den Hinterh\u00f6fen von Szene-Vierteln, in stillgelegten Fabrikanlagen und in Industrielandschaften.<\/p>\n<p>Neben dem seinerzeit gerade wiedervereinten Berlin, dem aufstrebenden Leipzig und dem gestandenen Frankfurt bildete Hamburg ein beliebtes Ziel f\u00fcr Sessions dieser Art. Zwischen den Geb\u00e4uden der Speicherstadt, den Villen von Blankenese oder den Werftaufbauten des Hafens landete so mancher Fotograf einen buchst\u00e4blichen Volltreffer &#8211; und etablierte Hamburg als Top-Place im Ranking der besten Shooting-Orte Deutschlands.<\/p>\n<h2>HAMBURG ALS MODERNE FOTOKULISSE<\/h2>\n<p>Den so erreichten Status der Hansestadt nutzen wir auf vielf\u00e4ltige Weise:<\/p>\n<p>Vor den Kulissen von Alster- und Jenischpark sowie am Bahnhof &#8222;Jungfernstieg&#8220; und an der Schwanenwikbr\u00fccke finden wir attraktive Gegens\u00e4tze zu den modischen Entw\u00fcrfen, die Ihre Models pr\u00e4sentieren. Auch die Hafencity und das Dockland bilden interessante Ziele f\u00fcr Modeaufnahmen. Die dort vorherrschende Architektur ist eine passende Erg\u00e4nzung zu vielen aktuellen Kollektionen &#8211; jedoch l\u00e4ngst nicht alles, was wir Ihnen als spannenden Hintergrund bieten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Auch wenn Sie morbiden Charme lieben oder ein historisches Ambiente suchen, werden wir f\u00fcr Sie in Hamburg f\u00fcndig. Mit dem Ohlsdorfer Friedhof und dem Museumshafen Oevelg\u00f6nne stehen uns zwei au\u00dfergew\u00f6hnliche Pl\u00e4tze f\u00fcr <a href=\"http:\/\/www.rl-fotoshooting.de\/modebilder.html\">Modeaufnahmen<\/a> zur Verf\u00fcgung. Da nicht jeder Fotograf der Hansestadt den Reiz dieser Orte zu sch\u00e4tzen wei\u00df, k\u00f6nnen hier wahrhaft einzigartige Bilder entstehen. Doch auch damit sind die M\u00f6glichkeiten Hamburgs als Hochburg der Modefotografie noch nicht ersch\u00f6pft.<\/p>\n<p>F\u00fcr Freunde von glitzernden Wasserspielen sind die Alsterfont\u00e4ne, der Elbstrand und das Falkensteiner Ufer denkbar geeignete Kulissen &#8211; umso mehr, wenn Sie Wert auf eine Wet-Look-Pr\u00e4sentation oder maritimes Flair legen. Nicht zuletzt bietet sich an der Bunth\u00e4user Spitze Gelegenheit f\u00fcr jene Licht- und Schatten-Effekte, die Modefotografie l\u00e4ngst zur eigenen Kunstform erhoben haben. Hier &#8211; wo sich die Elbe in Norder- und S\u00fcderlauf teilt &#8211; befindet sich einer der Top-Ten Shooting-Pl\u00e4tze von Hamburg.<\/p>\n<p>Nutzen Sie unsere Ortskenntnis f\u00fcr ganz besondere Modeaufnahmen und beweisen Sie mit der Wahl von Fotograf und Kulisse, dass Sie sowohl gutes Design als auch die Feinheiten eines erfolgreichen Marketings beherrschen!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dass Hamburg eine der besten Kulissen ist, die ein Mode-Fotograf sich w\u00fcnschen kann, erschlie\u00dft sich auf einen einzigen Blick: Neben der Wassern\u00e4he und dem Strand-Feeling, das Alster und Elbe bieten, besticht die Hansestadt durch das Nebeneinander einzigartiger Alt- und hochmoderner Neubauten. In ihnen findet nahezu jeder Fotograf einen ansprechenden Hintergrund f\u00fcr Modeaufnahmen nach aktuellsten Anforderungen. 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